Ein paar Tage am Strand sind oft das, worauf viele wochenlang hinarbeiten. Ankommen, Handtuch ausbreiten, und los geht die Entspannung. Doch der erste Windstoß reicht oft aus, und schon rieselt feiner Sand über das gerade frisch ausgerichtete Handtuch. Dreht man sich einmal um, verteilt sich der Sand endgültig überall, und einige Körner scheinen sich regelrecht im Stoff festzusetzen. Je feiner der Sand, desto hartnäckiger bleibt er haften – und desto schwieriger wird es, ihn wieder loszuwerden. Doch warum passiert das eigentlich?
Handtücher aus Frottee oder klassischer Baumwolle sind besonders anfällig für Sandablagerungen. Das liegt an ihrer florigen, weichen Oberfläche , die aus unzähligen kleinen Schlaufen besteht. Diese Schlaufen sorgen für die typische Saugfähigkeit von Baumwollhandtüchern – aber sie sind auch perfekte Fangnetze für Sandkörner.
Ein weiteres Problem: Feuchtigkeit verstärkt das Haften von Sand . Sobald das Handtuch nass ist, dringen Sandkörner noch tiefer in die Fasern ein und lassen sich schwerer ausschütteln oder ausklopfen. Besonders feiner Sand, wie man ihn an vielen Stränden findet, bleibt dann oft in der Struktur hängen.